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Der 25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

No a la violencia machista

Sábado 29 de noviembre de 2014

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet Gewalt gegen Frauen als eines der größten Gesundheitsrisiken von Frauen weltweit.

Lange Zeit war das Thema vollständig tabuisiert. Viele der betroffenen Frauen fühlen sich immer noch hilflos.

Für Deutschland gibt es seit 2004 eine repräsentative Studie des Bundesminis-teriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema Gewalt gegen Frauen mit folgenden Ergebnissen:

1. 40% der Frauen in Deutschland haben seit dem sie 16 Jahre alt sind, körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt.

2. 25% der Frauen, die in Deutschland leben, haben Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt (häusliche Gewalt).

3. 42% der Frauen, die in Deutschland leben, haben psychische Gewalt erlebt, z.B. Einschüchterung, Drohungen, Psychoterror.

4. Gewalt gegen Frauen wird überwiegend durch Partner oder Expartner und im häuslichen Bereich verübt.

5. Frauen in Trennungs- oder Scheidungssituationen sind besonders gefährdet, Opfer von Gewalt durch den (Ex)Partner zu werden.

6. Mehr als die Hälfte der Frauen, die angegriffen wurden, hat körperliche Verletzungen davongetragen, von diesen hat ein Drittel deshalb medizinische Hilfe in Anspruch genommen.

7. Je nach Gewaltform haben 56% bis 80% der Betroffenen psychische Folgebeschwerden davongetragen (Schlafstörungen, Depressionen, erhöhte Ängste etc.). Besonders hoch war der Anteil bei psychischer und bei sexueller Gewalt.

8. Kinder sind oft von Anfang an in das Gewaltgeschehen gegen die Mutter involviert. 20% derjenigen Frauen, die in ihrer letzten Partnerschaft Gewalt erlebt haben, gaben die Geburt als das gewaltauslösende Ereignis an, weitere 10% die Schwangerschaft.

9. Gewalt markiert das Leben der Frauen, auch wenn der Täter nicht der Partner ist (z.B. Trennung, Wohnungswechsel, Kündigung des Arbeitsplatzes).

10. 37% der von körperlicher und 47% der von sexueller Gewalt Betroffenen haben mit niemandem darüber gesprochen. Die Anteile sind noch höher, wenn der Täter der aktuelle oder frühere Beziehungspartner ist.

11. Wenn Frauen über die erlebte Gewalt sprechen, dann zuerst meistens mit Personen aus ihrem unmittelbaren sozialen Umfeld.